LSC Attendorn-Finnentrop

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Bedinungen für die Flugzeuge

"Die Karriereleiter eines Segelfliegers beim Luftsportclub Attendorn-Finnentrop"

Natürlich fängt man als Neuling inder Fliegerei mit einem Fluglehrer im Doppelsitzer. Angeblich hat es auch schon einmal einen Gast gegeben, der einfach mal ne Runde drehen wollt. Da er sein Ansinnen so ernsthaft vorgetragen hat, wurde er mit einem Fallschirm ausgerüstet und die wichtigsten Handgriffe erläutert. Nachdem er dann in einem Einsitzer angeschnallt auf das Schleppseil gewartet hat, wurde der Versuch abgebrochen. Man berichtet, dass alle Beteiligten überzeugt gewesen sind: "Er wäre gestartet !!!" und hätte wohl auch unweigerlich Bruch gemacht.

Die Ausbildung beginnt somit auf einem der beiden Schulungsdoppelsitzer mit einem Fluglehrer auf dem hinteren Sitz. Zu Anfang fliegt der Fluglehrer und erklärt die wichtigsten Ruderfunktionen. Bereits nach wenigen Starts fliegt der Flugschüler dann schon alleine mehr oder weniger sauber geradeaus und versucht sich mit den ersten Kurven. So etwa ab dem 10. Start wird dann auch das Starten und Landen geübt. Nach 30-50 Starts, die in einer normalen Saison auch durchaus machbar sind kommt dann der große Moment im Leben eines jeden Segelfliegers: "Das erste Mal alleine - Die A". Damit sich die Sache setzt und man nicht hinterher meint der geglückte Start und die Landung seinen nur Zufall gewesen werden insgesamt 3 Alleinstarts auf dem vertrauten Doppelsitzer geflogen.

In den nächsten Wochen fliegt der Flugschüler dann den Doppelsitzer alleine, bis dann auf einen Einsitzer umgestiegen wird. Die unten angefügte Tabelle zeigt die Muster mit den dazugehörigen Bedingungen.

Im der Wintersaison steht dann Theorie auf dem Programm. Das hört sich gewaltig an, aber mit etwas Verständniss für die Technik und die Naturgesetze kein größeres Problem. Auf dem Stundenplan steht

  • Luftrecht
  • Navigation
  • Meteorologie
  • Flugtechnik
  • Verhalten in besonderen Fällen

Nach einem genau festgelegten Ausbildungsprogramm wird dann der Flugstil in der zweiten Saison weiter verfeinert. Es stehen steilere Kurven und Landehilfen und längere Thermikflüge am Flugplatz auf dem "B"-Programm. Gegen Ende wird die hohe Kunst der Überlandfliegerei geübt bis eine Prüfung beim Regierungspräsident Abteilung Luftfahrt in Münster abgelegt wird. Von da an ist man ein echter Segelflieger mit "Schein"

Wie immer im Leben hört die offizielle Ausbildung an diesem Punkt auf, weiterlernen kann man das Fliegen aber mit jedem Flug. Nur so sind Streckenflüge von Attendorn bis tief in den Bayrischen Wald und wieder zurück möglich.

Hier wird die Tabelle mit den weiteren Bedingungen der Flugzeuge eingefügt sobald der Vorstand hierzu sein OK gibt.

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